Aurangabad und Ellora Caves

Veröffentlicht auf von Corinna R.

Fünf Stunden Busfahrt braucht es, um von Pune ins nördlich gelegene Aurangabad zu kommen. Und wofür ist Aurangabad bekannt? Na? Richtig! Für den umgangsprachlich liebevoll genannten "poor man's Taj" --- dem Taj Mahal für Arme!

 

Bibi-Ka-Maqbara heißt er eigentlich und soll deutlich kleiner sein als das Original. (Werde noch den Vergleich antreten!)

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Auf dem Weg zum Rikscha-Fahrer schnell noch den Namen gelernt: Bibi-Ka-Maqbara-Bibi-Ka-Maqbara-Bibi- Ka-Maqbarabibikamaqbarabibika .....

 

Rikscha-Fahrer: Where u go?

Corinna: Bibi-Ka-Maqbara.

Rikscha-Fahrer: What?

Corinna: Ähh, little Taj?

Rikscha-Fahrer: Ah! Bibi-Ka-Maqbara!!!

 

(Muss an meinem Marathi-Akzent feilen.)

 



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Sind hoch gelaufen und haben runter geguckt.

 

 

 

 


 

 

Haben das vom Reiseführer angepriesene Wasserrad Panchakki gesehen --- und es ist es nicht wert, ein Foto von hochzuladen. Die 20 Rupien Eintritt sind nur deswegen nicht verschwendet gewesen, weil ich das beschissenste Klo (Plumsloch) Indiens dort entdeckt habe! Aus psychologischen Gründen auch hiervon kein Foto.


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Aber weiter ging es zu den City Markets, wo man wunderschöne dreeses kaufen konnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Übernachtet haben wir im YHAI (Jungendherberge Indien). Um die Tür unseren Family Rooms abschließen zu können, brauchte man ein Vorhängeschloss und da meines zu klein war, hab ich uns eins von der Rezeption ausgeliehen.

 

Mitten in der Nacht --- die beginnt im YHA, wie sich das gehört, Punkt 22 Uhr ---  klopfte es an der Tür.  Wir lagen tatsächlich schon im Bett und Heiko machte die Tür auf.

 

Der junge Mann von der Rezeption.  Alles, was von seinem Englisch verständlich war, war  "padlock", Vorhängeschloss.  Jaaa, wir haben ein Vorhängeschloss, um die Tür abzuschließen, vielen Dank. "Rent, ... padlock rent!" Jaaa, wir haben es von der Rezeption ausgeliehen. Keine Sorge, wir bringen es morgen zurück. "No, no .... padlock ... gate!" Ach so --- der hatte mir auf mein Drängeln das Vorhängeschloss vom Eingangstor gegeben, als wir mitags eingecheckt hatten!

 

Also gaben wir das Schloss zurück und benutzten die rostigen Riegel, um die schwere Tür von innen zu versperren.

 

Am nächsten Tag beschloss Team Deuschland, zu den Ellora Caves zu fahren. Ca. eine Stunde zu dritt mit der Rikscha --- Aber wir lieben doch unsere Rikschas, wie Nadine es so schön formulierte! :)

 

Von den Ellora Caves gibt es über 30 einzelne Höhlen, in denen man den ganzen heißen Tag vertrödeln und staunen kann. Hier ein paar wortlose Eindrücke:

 

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(Nadine und Heiko waren natürlich auch mit!) :P

 

 

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Sonntag, 16 Uhr. Auf der Bushaltestelle für den Bus nach Pune, ein gutes Beispiel der indischen Lebenseinstellung:


"Wieso, geht doch noch!" :D

 

 

 

 

 

 

 

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Zum Schluss möche ich noch erwähnen, dass ich eine neue reizvolle Traumjob-Alternative gefunden habe: Straßenfegerin! :)


Auf den Straßen Punes ein wahres Abenteuer!



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