Wednesday, 4. august 2010 3 04 /08 /Aug. /2010 13:24

Heute war unser letzter Arbeitstag! Und damit wird es auch schon wieder Zeit für den vorerst letzten Blogeintrag.

 

Zum Abschluss einen kleinen Einblick in die heutigen Geschehnisse: Wir haben die meiste Zeit damit verbracht, E-Mail-Adressen zu sammeln, Süßigkeiten zum Abschied zu naschen und uns mit Kollegen und Kolleginnen fotografieren zu lassen. :)

 

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Ich stelle vor:

 

Dipti, Kimaya, ich, Poonam und Gauri aus meinem Team

 

 

 

 

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Ein Abstecher ins Project Management Team (von vorn nach hinten): Sunil, Prerna, Deepika, ...

 

 

 

 

 

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... Ujwala, ich, Abhilasha und Supriya

 

(Die Aufzählung der Teammitglieder hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit!)

 

Das Oberteil, das ich trage, ist übrigens ein Abschiedsgeschenk meiner Copy-Editing-Kollegen. Ist das nicht lieb?

 

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Und hier noch mal das (fast) gesamte Copy Editing Team in unserer Cafeteria!

 

 

 

 

 

 

 

 

 Morgen reisen wir ab und Freitag sind wir schon wieder in good old Germany!

 

Danke an all meine aufmerksamen Leser, an alle Kommentartoren und ein ganz besonderer Dank an alle, die es uns ermöglicht haben, diese einzigartige Erfahrung zu machen!

 

Und ein Letztes kann ich mir nicht verkneifen:

 

Sechs Monate Indien - Wir haben es überlebt!


;)

von Corinna R.
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Saturday, 17. july 2010 6 17 /07 /Juli /2010 21:16

Schon häufiger hab ich mich gefragt, wie die indische Post mit ihren Gütern umgeht. Teilweise kommen die mir zugeschickten Sachen in sehr fragwürdigem Zustand an. Nicht dass etwas fehlen oder stark lädiert sein würde. Es geht viel mehr um die Verpackung, die aufgerissen, zerbeult und dreckig ist.


Heute kam wieder Post für mich aus Deutschland und ich musste feststellen, dass das anscheinend nur auf meine Sachen zurifft. Denn Heiko hat auch einen Brief erhalten. Am selben Tag. Schaut euch mal den Unterschied an!

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Da mag mich wohl jemand bei der Post nicht .....! ;)

von Corinna R.
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Friday, 9. july 2010 5 09 /07 /Juli /2010 08:34

Diese Woche fand der zweite Besuch bei der NGO Door Step School statt, der zu unserem Indien-Programm dazu gehört. Diesmal machte ich mich mit Heiko auf zu den Slums Punes.


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Wir zogen von Baustelle zu Baustelle, um die Hütten der Bauarbeiter zu besuchen.





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Eine der Blechhütten war stets zur "Schule" umfunktioniert, wo uns die Kinder mit neugierigen Blicken und im Chor gerufenem "Namaste" begrüßten.



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Manche verschliefen aber auch unseren Besuch komplett. :)






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Es wurde getanzt, gesungen und gespielt. Wir machten natürlich mit.


Ich hatte zwar nicht verstanden, worum es geht, da mein Marathi immer noch so schlecht ist wie deren Englisch, aber ich habe brav alle Befehle ausgeführt wie: cry, stand up, look at the sun! :)


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Wir machten Fotos, während manche Kids hochkonzentriert  waren und es nicht wagten sich zu bewegen ....




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... während andere wieder sich vor der Linse in die erste Reihe drängten. (Die Kleine mit der blauen Spange werd ich vermutlich adoptieren und mitbringen!) :)



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Wer auch immer die Kamera in der Hand hat, ist der Rattenfänger von Pune. Es ist so leicht, die Kids zu begeistern!






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Leichte Probleme gab's nur beim Heimweg. Es hat landesweite Streiks gegeben, da u.a. die Benzinpreise drastisch angestiegen sind. Von 50 auf 70 Rupien! Auf Deutsch: Die Ein-Euro-Grenze wurde geknackt.


Der Rikschafahrer wickelte grinsend ein Tuch um seinen Taxameter und verlangte glatt das Fünffache für die Fahrt als Streikbrecher. Wir hatten keine Wahl --- wir konnten weder die vielen Kilometer laufen, noch wussten wir, wo wir überhaupt lang mussten!


von Corinna R.
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Sunday, 27. june 2010 7 27 /06 /Juni /2010 11:28

... ist der Name eines Ortes in den Bergen, ein paar Stunden entfernt von Pune. Diese Berge sind so hoch, dass man direkt in den Wolken ist!


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Das hat natürlich auch eine gewisse Auswirkung auf die Aussicht. Da standen wir also am Samstag und starrten auf in den weißen Nebel. Doch es gab einen Moment, wo plötzlich der Wolkenvorhang  aufging und  einen grandiosen Blick auf das Tal preisgab .... da war leider der Akku meiner Kamera leer. Sorry! :)


Auf der Aussichtsplattform des Arthur Seats kam eine Inderin auf mich zu und fragte, ob sie mich umarmen dürfte. Das war neu für mich! Ich überlegte einen Moment, ob ich Wertsachen bei mir trug, auf die aufpassen sollte (war nicht der Fall) und sagte okay, Sie drückte mich einmal fest und versuchte, mir einen Kuss auf den Mund zu drücken. Dann ging sie freudestrahlend weg. Wow, ich war völlig überrumpelt. Hätt ich sie nach einem Date fragen sollen?


Zurück im Auto konnte ich meinen Akku tauschen und schon war ich wieder gewappnet für die nächsten aufregenden Stopps unseres Ausflugs.


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Mahabaleshwar ist bekannt für seine Erdbeeren. Wir haben uns ein Erdbeerfeld angeschaut, auf dem keine einzige Erdbeere war, die Saison ist längst vorbei.

Aber mit frischem Erdbeersaft haben wir trotzdem noch anstoßen können. Cheers!





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Wir hielten an weiteren Aussichtspunkten, aber etwas lenkte uns von der Aussicht ab ... Kamele am Horizont!




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Wir wussten, was wir zu tun hatten! Hoch auf's Wüstenschiff! Yee-ha!




 



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Bei so einem Foto hat das Kamel entweder versucht, meinen Hinterkopf zu küssen oder meine Haare zu fressen. Drehe  niemals einem Kamel deinen Rücken zu ....!





Unser Fahrer wollte uns als nächsten Stopp einen Tempel zeigen und Nadine fragte, ob es der berühmte Krishna-Tempel sei. "Oh, ihr wollt einen Krishna-Tempel sehen? Kann ich euch zeigen", sagte der Fahrer. Und ehe wir es bemerkten, waren wir schon wieder auf dem Heimweg nach Pune, wo zufällig ein Krishna-Tempel steht. Unser Tagestrip nach Mahabaleshwar wurde somit etwas verkürzt. Aber immerhin --- wir waren Kamelereiten! :)


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Am Sonntag waren die letzten verbliebenen Praktikanten zum Brunch von unserem Praktkumsmentor eingeladen --- und Tweety war übrigens auch da!

von Corinna R.
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Friday, 18. june 2010 5 18 /06 /Juni /2010 21:34

Tag 4: Old Delhi


Der vorletzte Tag brach an und wir hatten noch einen wichtigen Punkt auf der Liste: Old Delhi, die Altstadt.


Wir besuchten das Red Fort, einem riesigen Kriegsdenkmal, wo wir (neben den Fotosessions natürlich) von einem interessierten jungen Inder angesproche wurden. Er wolle Menschen aus aller Welt kennenlernen, sein Englisch verbessern, bla bla bla .... Er wirkte echt nett, aber wir waren mittlerweile so vorsichtig, dass wir mal wieder nur versuchten, den Abzock-Versuch zu erkennen.

Nach einiger Zeit stellte er uns seinen beiden Kumpels vor, die irgendwie auf uns gewartet zu haben schienen. Und das waren vielleicht finstere Gestalten .... „Hallo, nett euch kennenzulernen, äh, wir müssen weg, tschüss!“ Nee nee, Freunde, nicht mit uns! Aber keine Angst, es war ein öffentliches belebtes Gelände und sie haben uns auch gleich in Ruhe gelassen. Nix passiert!

 

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Haben auch viele freundliche Inder getroffen, hier das Tor des Red Forts im Hintergrund.


 

 

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Es war schon sehr beeindruckend.


Hinterher haben wir erfahren, dass ein Teil der prunkvollen Gebäude am Montag zuvor spontan eingestürzt war. Aber es gab keine Verletzte!

 

 

 

 

 

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Das Innere des Forts ist (typisch indisch) in quadratischen, weitläufigen Gärten aufgeteilt.


 

 

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Mir wurden kleine Kinder auf den Arm gedrückt, durfte aber keins behalten ... ;)

 

 


 

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Wir verließen das Fort, irrten über wuselige Basare und schlugen uns durch Menschenmassen zum Jama Masjid, einem Tempel mit vielen Treppenstufen.



 

 

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Oben angekommen wurde uns gesagt, dass wir jeder 200 Rupien Eintritt zahlen sollten. Weil ich eine Kamera dabei hatte. Pah! Mujhe ullu mat banao, sag ich da doch nur! ;)

Wir begnügten uns damit, die Aussicht zu genießen, und beschlossen, den Abend stattdessen bei einem schönen Glas Rotwein ausklingen zu lassen.

 

 


Tag 5 verbrachten wir dementsprechend relaxend in dem wunderschönen Ambiente unseres Hotels.

 

 

Fazit:

Das war ein super-toller Trip! Aufregend, interessant, lustig .... und das nicht nur wegen unseres Lieblings-Kellners Anand, ganz besonderer Dank geht natürlich an Herrn D. aus B., der Kulturschock, Klima und indischem Essen getrotzt hat! ;)


von Corinna R.
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Über diesen Blog

  • : 3.08.2008
  • : Reiseblog von Corinna R.
  • : 2010: Ein halbes Jahr Indien, Hauptquartier: Pune +++++ 2008-09: Australien und Neuseeland

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bei Corinna in Pune   in Sydney


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